Bernauerin mit Herz

Nadine Schnittke -
Bernauerin, Lehrerin, Mama, Halbtagspolitikerin

Barrierefreiheit am Ententeich: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Nadine Schnittke auf Treppe

Der Ententeich ist für viele Menschen ein wichtiger Ort in Bernau: zum Spazierengehen, Ausruhen, Begegnen. Familien mit Kindern sind hier unterwegs, ebenso Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen. Genau deshalb ist es mir wichtig, dass dieser Ort für alle gut und sicher erreichbar ist.

Gemeinsam mit der CDU Bernau haben wir als BVB / FREIE WÄHLER Bernau einen Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag zum Haushalt 2026 eingebracht, der genau hier ansetzt: bei der konkreten Verbesserung der Barrierefreiheit am Ententeich. Besonderer Dank geht an Dorothea Dehn, meine geschätzte Kollegin aus dem Bildungsausschuss.

Worum es konkret geht

Der Antrag sieht vor, an zwei Zugängen zum Ententeich bauliche Verbesserungen umzusetzen:

1. Rampe an der Bushaltestelle „August-Bebel-Straße“
Die bestehende Rampe soll verlängert und mit einem angepassten Steigungswinkel sowie einem Handlauf versehen werden. In ihrer jetzigen Form ist sie für viele Menschen kaum oder gar nicht nutzbar – sei es mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Fahrrad.

2. Zugang August-Bebel-Straße / Jahnstraße
Dieser Weg ist bislang unbefestigt und bei Nässe besonders rutschig. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stellt er eine echte Hürde dar. Durch eine Befestigung und einen Handlauf kann hier ein sicherer, barrierearmer Zugang entstehen.

Warum mir das wichtig ist

Barrierefreiheit ist kein „Extra“, sondern eine Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Öffentliche Räume müssen so gestaltet sein, dass sie von allen Menschen genutzt werden können – unabhängig von Alter, Mobilität oder Lebenssituation.

Gerade weil der Ententeich ein zentraler Erholungsort ist, sollten wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind überschaubar, aber ihre Wirkung im Alltag ist groß: mehr Sicherheit, mehr Selbstständigkeit, mehr Lebensqualität.

Ein Schritt hin zu einer inklusiven Stadt

Mit dem Antrag wollen wir zeigen, dass Inklusion ganz konkret beginnt – nicht in Grundsatzpapieren, sondern im Stadtbild. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist ein wichtiger Baustein für eine Stadt, die niemanden ausschließt.

Wo erlebt ihr in Bernau Barrieren im Alltag?
Welche Orte sollten aus eurer Sicht dringend barrierefreier gestaltet werden?

Schreibt mir gern oder sprecht mich an – eure Hinweise sind wichtig, um genau dort anzusetzen, wo es im Alltag hakt.

Der Antrag wurde als Änderungsantrag zum Haushalt 2026 eingebracht.
Hier geht’s zum Antrag:  file:///C:/Users/nadin/Downloads/8_333_3_Nr_13_Antrag_der_CDU_FDP_Fraktion_Bernau_BVB_FREIE_WAeHLER_Bernau_Ausbau_der_Barrieref_1-1.pdf

FB-Post zum Thema: https://www.facebook.com/photo?fbid=1243951041103168&set=a.639566264874985

3 Orangene Herzen untereinander
Eure Bernauerin mit Herz, Nadine Schnittke

 

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